Aus der Werkstatt des Theologen

Themen des Neuen Testaments
closs
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#791 Re: Aus der Werkstatt des Theologen

Beitrag von closs » So 24. Nov 2019, 19:55

Münek hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 19:50
Warum sollte ich das tun?
Zur Horizonterweiterung.

Münek hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 19:50


Nein - der "kerygmatische Christus" (= der geglaubte und verkündete Sohn Gottes) ist keinesfalls Gegenstand der historisch-kritischen Jesus-Forschung.
Diese Aussage ist nun wirklich wahr. ---- Offenbar war meine Aussage völlig missverständlich formuliert.

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Münek
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#792 Re: Aus der Werkstatt des Theologen

Beitrag von Münek » So 24. Nov 2019, 20:17

closs hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 19:55
Münek hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 19:50
Warum sollte ich das tun?
Zur Horizonterweiterung.
Dann fange doch endlich mal an, aus Deinem selbstgesponnenen Glaubenskokon herauszukriechen.

closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 19:50
Nein - der "kerygmatische Christus" (= der geglaubte und verkündete Sohn Gottes) ist keinesfalls Gegenstand der historisch-kritischen Jesus-Forschung.
Diese Aussage ist nun wirklich wahr. ---- Offenbar war meine Aussage völlig missverständlich formuliert.
Deine Aussage war nicht missverständlich formuliert - sie war schlicht unsinnig und FALSCH.

closs
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#793 Re: Aus der Werkstatt des Theologen

Beitrag von closs » So 24. Nov 2019, 21:02

Münek hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 20:17
aus Deinem selbstgesponnenen Glaubenskokon herauszukriechen.

Hier geht es nicht um Glauben, sondern um etwas ganz anderes.

Münek hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 20:17
Deine Aussage war nicht missverständlich formuliert - sie war schlicht unsinnig und FALSCH.
Dann hast Du sie wirklich nicht verstanden.

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Münek
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#794 Re: Aus der Werkstatt des Theologen

Beitrag von Münek » Mo 25. Nov 2019, 01:47

closs hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 21:02
Münek hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 20:17
aus Deinem selbstgesponnenen Glaubenskokon herauszukriechen.

Hier geht es nicht um Glauben, sondern um etwas ganz anderes.
Ich habe den Eindruck, dass Dein Denken vom Glauben an eine jenseitige (transzendente) Welt beherrscht wird, in der ein liebevoller allmächtiger Vatergott das Sagen hat.

Ich vermag in diesem Glauben keinen Blick über den Horizont hinaus zu erkennen, zu dem mir nach Deiner Ansicht der liebe @ Anton verhelfen könnte.

closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:
So 24. Nov 2019, 20:17
Deine Aussage war nicht missverständlich formuliert - sie war schlicht unsinnig und FALSCH.
Dann hast Du sie wirklich nicht verstanden.
Entschuldige bitte. Du hast doch nach meiner Kritik selbst eingeräumt, dass Deine Feststellung daneben war.

Denn Deine unsinnige Feststellung war, "dass historische Forschung hier so dargestellt wird, dass man zum Ergebnis kommen MUSS, dass im Ernstfall kerygmatische Aussagen näher an dem sein können, was damals wirklich der Fall war".


Nichts könnte falscher sein. Historische Forschung wird natürlich hier so NICHT dargestellt. Der "kerygmatische Christus" (= der geglaubte und verkündigte Sohn Gottes der Evangelien und Pauli) ist keinesfalls der Gegenstand der historisch-kritischen Jesus-Forschung.

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#795 Re: Aus der Werkstatt des Theologen

Beitrag von closs » Mo 25. Nov 2019, 07:28

Münek hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 01:47
Ich vermag in diesem Glauben keinen Blick über den Horizont hinaus zu erkennen, zu dem mir nach Deiner Ansicht der liebe @ Anton verhelfen könnte.
Darum geht es nicht - er könnte Dir als Wissenschaftler seine Auffassung vermitteln (und hat es auch mehrfach), was ein Modell in Beziehung zur Wirklichkeit ist.

Münek hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 01:47
Denn Deine unsinnige Feststellung war, "dass historische Forschung hier so dargestellt wird, dass man zum Ergebnis kommen MUSS, dass im Ernstfall kerygmatische Aussagen näher an dem sein können, was damals wirklich der Fall war".
Das war schon so gemeint - es geht hier um das "HIER so dargestellt wird" (und auch von Euch zitierten Leuten so dargestellt wird). - Wenn Thaddäus sagt, dass es sicher sei, dass Jesus sich irrte, weil die HKM als wissenschaftliche Disziplin dies so zum Ergebnis habe, was dasselbe wie eine "Tatsache" sei. - Ich vermittle meinen Satz noch mal anders und erklärender:

Die Attitüde, dass nur das, was die HKM zum Ergebnis hat, damals der Fall gewesen sein könne, ist schlicht falsch. - Es kann dagegen sehr wohl möglich sein, dass sogar eine kerygmatische Auffassung davon, was damals Jesus geistig gedacht hat und somit geistig war und heute noch ist, der Geschichte gerechter wird.

Münek hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 01:47
Der "kerygmatische Christus" (= der geglaubte und verkündigte Sohn Gottes der Evangelien und Pauli) ist keinesfalls der Gegenstand der historisch-kritischen Jesus-Forschung.
Selbstverständlich nicht. - Darum geht es doch nicht.

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#796 Re: Aus der Werkstatt des Theologen

Beitrag von Scrypton » Mo 25. Nov 2019, 07:50

closs hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 07:28
Münek hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 01:47
Der "kerygmatische Christus" (= der geglaubte und verkündigte Sohn Gottes der Evangelien und Pauli) ist keinesfalls der Gegenstand der historisch-kritischen Jesus-Forschung.
Selbstverständlich nicht. - Darum geht es doch nicht.
Worum denn?
Darum, dass man die "Möglichkeit" deines postulierten Gedanken-Lieblings-Jesus nicht beachtet - und dies dabei stets erwähnt werden sollte durch die konkret implizierte Erwähnung, dass die Ergebnisse so und so sind aufgrund...?

:crazzyy:

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#797 Re: Aus der Werkstatt des Theologen

Beitrag von Münek » Mo 25. Nov 2019, 14:29

closs hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 07:28
Münek hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 01:47
Ich vermag in diesem Glauben keinen Blick über den Horizont hinaus zu erkennen, zu dem mir nach Deiner Ansicht der liebe @ Anton verhelfen könnte.
Darum geht es nicht - er könnte Dir als Wissenschaftler seine Auffassung vermitteln (und hat es auch mehrfach), was ein Modell in Beziehung zur Wirklichkeit ist.
Was hat Modell/Wirklichkeit mit dem Glauben an einen seinen Sohn opfernden Gott zu tun?

closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 01:47
Denn Deine unsinnige Feststellung war, "dass historische Forschung hier so dargestellt wird, dass man zum Ergebnis kommen MUSS, dass im Ernstfall kerygmatische Aussagen näher an dem sein können, was damals wirklich der Fall war".
Das war schon so gemeint.
Umso schlimmer.

closs hat geschrieben:
Münek hat geschrieben:
Mo 25. Nov 2019, 01:47
Der "kerygmatische Christus" (= der geglaubte und verkündigte Sohn Gottes der Evangelien und Pauli) ist keinesfalls der Gegenstand der historisch-kritischen Jesus-Forschung.
Selbstverständlich nicht.
Dann plappere nicht so einen Unsinn.

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